Montag, 8. August 2016Virtualbox auf dem Laptop: Automatisch VMs runterfahren bei Suspend Ich mag es, dass mein Laptop Suspend machen kann. Er bleibt im aktuellen Zustand, verbraucht keinen Strom, ich kann ihn einfach mitnehmen.Bei virtuellen Maschinen kann das ein Problem werden - muss nicht, aber kann. Es passiert immer wieder dass diese dann plötzlich ausgeschaltet sind (irgendein Hickup zwischendurch). Daher habe ich nach einer Methode gesucht, mit der ich Virtualbox anweisen kann, bei einem Suspend alle Maschinen automatisch zu speichern und anzuhalten. Gefunden habe ich tatsächlich etwas; auf askubuntu.com. Das habe ich allerdings modifiziert, bei mir sieht das Script wie folgt aus: Mal sehen ob es so funktioniert wie ich es mir erhoffe. Mittwoch, 3. August 2016Streaming vs. Besitzen: Der "Verlust" von Filmen und Serien Gestern abend beim CCCS -Stammtisch hatten wir das Thema und heute hat Isotopp das Thema ebenfalls: Streaming-Anbieter haben oftmals ihren Content nur für einige Zeit. Warum auch immer, selbst bei eigenproduzierten Serien scheint dies der Fall zu sein; besonders wenn man nicht im Original-Land (oftmals USA) ist sondern in einem Land, wo es oft eine Synchronisation und/oder fremdsprachige Untertitel gibt.Das mag bei Filmen nicht ganz so schlimm sein, aber spätestens bei Serien ist das doof. Serienfolgen bauen aufeinander auf, wenn eine Storyline sogar über mehrere Seasons geht möchte man die Folgen nachschauen können, oder zumindest einige Hinweise später noch einmal verfolgen können. Wenn die Serien dann auf einmal verschwinden ist nicht nur der aktuelle Spass weg, man kann nicht einmal Kollegen oder Freunde von der Serie überzeugen, weil die Folgen sind ja nicht mehr verfügbar. Genau dieses Verhalten ist der Grund warum ich recht viele Serien als Blu-Ray oder DVD besitze. Erst in letzter Zeit gehe ich zum Streamen über. Aber genau dieses Verhalten erleben wir dort gerade: Die früheren Seasons aktueller Serien werden ohne Warnung oder ohne Bekanntmachung nicht mehr zur Verfügung gestellt. Egal ob das Doctor Who 2005, Star Trek Universum oder ähnliches ist. Isotopp hat um entsprechende URLs gebeten, ich würde hier gerne eine entsprechende Liste zusammenstellen. Isotopp hat angefangen; wer noch weitere Links hat, mag sie mir schicken oder zukommen lassen. Ich persönlich mag Blogs lieber denn soziale Netze wie GooglePlus, daher mache ich daraus einen eigenen Blogeintrag
Update:Wie @WhatsOnPrimeNow erklärt, haben sie nur die US-relevanten Medien aufgeführt. Zusätzlich ist Amazon ihrer Erfahrung nach gerade dabei, diese Ankündigungen bzw. Listen zu Sachen die sie delisten auszuschalten. Mit anderen Worten, die Kunden sollen nicht mitbekommen welche Serien und Filme nicht mehr angeboten werden. Ich selbst bin der Meinung, dass solche Ankündigungen für die Kunde sinnvoll sind und würde mich freuen wenn die Anbieter diese rausgeben müssten. Dienstag, 28. Juni 2016Internet of Things: Wie man Dinge nicht erleben möchte Gerade auf Twitter gefunden:Jemand hat eine fernsteuerbare Steckdose gefunden. Bei Amazon. Er hat sie günstiger bekommen weil er dafür einen Review schreiben sollte, der nett ist. Er hat den Review auch geschrieben, der erste Absatz ist nett. Aber dann hat er sich diese Steckdose etwas näher angeschaut, genauer gesagt ihre Verbindung zu seinem Smartphone und wie das funktioniert mit dem WLAN. Es stellt sich heraus, dass man entweder ein iPhone oder ein älteres Android-Telefon braucht, um diese Steckdose in das WLAN zu bringen. Doof, aber machbar. Um das herauszufinden musste er sich die Steuerung dieser Steckdose näher anschauen. Was er dabei entdeckt hat ist mehr als katastrophal: Man muss nicht in demselben WLAN bzw. Netzwerk sein wie die Steckdose um diese fernzusteuern. Es reicht, die MAC-Adresse (quasi weltweit eindeutige Netzwerkgerät-Adresse, so wie ein Autokennzeichen) der Steckdose zu kennen und einen Befehl dafür an einen Server in China zu schicken. Dieser Server kennt von allen diesen Steckdosen die IP-Adresse, sucht über die MAC-Adresse die richtige IP-Adresse zu der der Befehl gesendet werden soll - und tut das. Egal wo der Befehl herkommt. Die einzige Chance die ich habe um mich davor zu schützen ist diesen Server in China in meiner Firewall zu blocken. Ich als IT-affine Person weiss wie das geht, aber Otto-Normalverbraucher eher nicht. Wieder eine Geschichte mit "gut gemeint". Und ich überlege noch ob und wie ich meinen Arduinos Netz geben will... Donnerstag, 13. August 2015Warum Auto-Hacks absehbar sind Als hätte ich es geahnt... Volkswagen hat massive Sicherheitsprobleme und verhüllt sie anstatt sie zu lösen.Seit drei Jahren ist Volkswagen bekannt dass Schlüssel für ihre Autos und deren "Security" trivial zu brechen sind. Brechen weil - wie bei Mifare Classic (der Vergleich drängt sich einfach auf) - viele einfache Sicherheits-Schranken erst gar nicht gesetzt wurden. Der Pool an Zufallszahlen ist viel zu klein, es gibt keine Beschränkung der Anmeldeversuche, der Halter des Wagens wird gar nicht über Fehlversuche informiert (wenn da 1000 stehen könnte er sich ja Gedanken machen) und so weiter. Wenn das Auto gestohlen wird, geht dann natürlich die Versicherung davon aus dass der Halter den Schlüssel liegengelassen hat. Oder der Dieb anders dran kam; weil es gibt ja keine Einbruchsspuren. Der Halter müsste also beweisen dass noch alles in Ordnung ist bei ihm; die Umkehrung der Unschuldsvermutung. Das perfide ist aber: Volkswagen weiss das seit drei Jahren. Und anstatt was zu machen haben sie die Forscher gezwungen, ihre Forschungsergebnisse zurückzuhalten. Das heisst, Diebe haben seit drei Jahren leichtes Spiel. Wurde in den drei Jahren etwas gemacht? Wurden die Schlüssel und die entsprechenden Sicherheitssysteme in den anfälligen Autos getauscht? Nein. Warum auch? Es gibt keinen Aufschrei. Und genau deswegen sollte Security by Obscurity verboten sein. Ich weiss nicht, wieviele Autos inzwischen als gestohlen gemeldet wurden aus diesen Fahrzeugreihen, aber es wurde den Dieben ziemlich einfach gemacht... Mittwoch, 12. August 2015Hacks an Autos sollen zu schwer sein... Heute las ich einen Artikel, dass Sicherheitsforscher der Meinung sind dass Auto-Hacks schwer zu kopieren sind.Meine Erfahrungen gehen in die andere Richtung: Alles wird versucht zu vereinheitlichen innerhalb eines Konzerns, um Synergie-Effekte zu haben. Das bedeutet dass dieselben Komponenten (Hard- aber auch Software) überall benutzt werden. Und weil "Security by Obscurity" so gut funktioniert wird erwartet dass "weil ja niemand etwas weiss" alles sicher ist. Selbst wenn "nur" das Auto raustelefonieren darf - was hindert mich daran, von innen eine TCP-Verbindung aufzumachen und stehenzulassen? Okay, ich brauche eventuell physischen Zugriff. Oder ein speziell angepasstes mp3-Stück welches ich dem Inhaber des Autos mitgebe. Standard-Libraries (Open Source) haben den Vorteil dass sie für Firmen kostenlos zu benutzen sind und daher auch gerne eingesetzt werden. Wohin das führt sah man schon bei vielen snmp-Bugs, wo plötzlich Hersteller wie Cisco, Juniper, ... alle auffällig zeitgleich ihre Systeme patchen mussten. Also sorry, ich glaube nicht dass es ausreicht sich darauf zurückzuziehen, dass es zu schwer wird oder es sich nicht lohnt. Dienstag, 11. August 2015Wie man Katastrophen abwendet, heute: Löschen von LUKS-Schlüsseln Ich bin deutlich zu experimentierfreudig.Ich habe vor einiger Zeit meinem Laptop beigebracht, die verschlüsselte LUKS-Partition nicht nur über eine Passphrase, sondern auch über eine (andere) Passphrase, gepaart mit meinem Yubikey zu entschlüsseln. Das hat sich heute gerächt, weil ich den Yubikey für andere Zwecke umkonfiguriert hatte. Ich dachte dann, diesen Slot in LUKS löschst Du mal. Dafür muss man immer noch ein funktionierendes Passwort angeben. Dumm nur: Es wurde das Passwort gelöscht welches ich eingegeben hatte. Ganz dumme Geschichte - damit wäre beim nächsten hochfahren das System nicht mehr hochgekommen, weil kein Entschlüsselungs-Schlüssel mehr bereit gewesen wäre; den initialen hatte ich gerade gelöscht und der Yubikey hatte andere Werte. Was tun fragte ich mich, besonders weil eine Suchmaschinen-Suche auf diese Fragestellung keine eindeutige Antwort gab. Ich sah mich schon alles Backuppen, formatieren und restoren (oder - wenn ich gut drauf gewesen wäre - neues Device mit luks anlegen, dd if.. of ... von A nach B schieben). Mein Glück ist, dass das Laufwerk ja noch online und damit geöffnet ist. Auch der Master-Key ist (für root) auslesbar. Zugschlus ist gerade auf der DebConf und hat Margarita Manterolagegenüber sitzen. Und sie kennt luks sehr gut. Ich weiss nicht ob sie aus Erfahrung spricht, aber sie hat den richtigen Tip gehabt: # cryptsetup luksAddKey $device_name --master-key-file <(dmsetup table --showkeys $volume_name | awk '{print $5 }' | xxd -r -p) Mit anderen Worten: hole via "dmsetup table --showkeys" den Master-Key aus dem noch geöffneten Volume; bereite die Ausgabe ein wenig auf und gibt sie cryptsetup um einen neuen (initialen) Key für das LUKS-Device zu geben. Mit Hilfe des Master-keys kann man also auch ohne einen (bekannten) Schlüssel einen neuen Schlüssel zu einem LUKS-Device hinzufügen. Das war für mich jetzt die Rettung. Und ich werde mir diese Kombination definitiv merken, danke marga!! (Update: der Befehl geht länger... jetzt wird er nicht mehr abgeschnitten!) Donnerstag, 6. August 2015Das neue Informationsfreiheitsgesetz des Landes Baden-Württemberg - und die Kommentare Baden-Württemberg rühmt sich, bürgerfreundlich und bürgernah zu sein. Trotzdem gibt es bisher kein Informationsfreiheitsgesetz wie es der Bund und fast alle anderen Bundesländer bereits hat.Dies möchte die Landesregierung ändern und hat durch das Innenministerium einen Entwurf zu dem IFG vorgelegt, den man auch kommentieren darf. Sehr löblich. Wenn man allerdings kommentieren möchte soll man sich registrieren. Das heisst, man schreibt einen Text, drückt auf "Vorschau" - und dann soll man sich plötzlich anmelden. Na gut. Also eine Mailadresse generieren, ein Paßwort sich ausdenken und ins Keepass werfen, auf die Bestätigungsmail warten, Link anklicken zur Bestätigung und hoffen dass das kein Phishing war (Digitale Unterschrift ist ja sowas von gestern...). Danach kann ich mich mit meinem selbstgewählten Paßwort einloggen. Und heiße da erst einmal "Ohne Namen 28180". So soll mein Kommentar abgeschickt werden. Finde ich nicht gut, also möchte ich meinen Namen ändern. Ganz rechts oben auf der Webseite ist inzwischen auch ein neuer Punkt zum Anklicken - "Mein Profil". Hey, gut! Ich darf mein Profil ändern! Was steht denn da über mich drin? Positiv: Nur mein Name und eine Möglichkeit das Paßwort zu ändern. Ich ändere meinen Namen.... aber wo kann ich bitte das ganze speichern?
Dienstag, 23. Dezember 2014OpenPGP Key Transition Statement for Hanno 'Rince' Wagner -----BEGIN PGP SIGNED MESSAGE-----Hash: SHA1,SHA512 OpenPGP Key Transition Statement for Hanno 'Rince' Wagner I have created a new OpenPGP key and will be transitioning away from my old key. The old key has not been compromised and will continue to be valid for some time, but I prefer all future correspondence to be encrypted to the new key, and will be making signatures with the new key going forward. I would like this new key to be re-integrated into the web of trust. This message is signed by both keys to certify the transition. My new and old keys are signed by each other. If you have signed my old key, I would appreciate signatures on my new key as well, provided that your signing policy permits that without re-authenticating me. The old key, which I am transitioning away from, is: pub 1024D/9B7E8785 2012-02-13 [expires: 2017-02-11] Key fingerprint = 9B29 43C1 E851 EB1F 5EE1 399E 002E CB48 9B7E 8785 The new key, to which I am transitioning, is: pub 3744R/4CF2D85A 2014-12-19 [expires: 2024-12-16] Key fingerprint = A757 23A1 76CD E346 0449 956A 7C31 92F1 4CF2 D85A The entire key may be downloaded from: https://blog.rince.de/4cf2d85a.txt To fetch the full new key from a public key server using GnuPG, run: gpg --keyserver keys.gnupg.net --recv-key 4cf2d85a If you already know my old key, you can now verify that the new key is signed by the old one: gpg --check-sigs 4cf2d85a If you are satisfied that you've got the right key, and the User IDs match what you expect, I would appreciate it if you would sign my key: gpg --sign-key 4cf2d85a You can upload your signatures to a public keyserver directly: gpg --keyserver keys.gnupg.net --send-key 4cf2d85a Or email wagner@rince.de (possibly encrypted) the output from: gpg --armor --export 4cf2d85a If you'd like any further verification or have any questions about the transition please contact me directly. To verify the integrity of this statement: wget -q -O- http://blog.rince.de/download/key-transition-2014-12-23.txt|gpg --verify Hanno -----BEGIN PGP SIGNATURE----- Version: GnuPG v1.4.12 (GNU/Linux) iEYEARECAAYFAlSZs9UACgkQAC7LSJt+h4UyLgCePN5kQs8/YD+M7sbBUhcmk8m2 y0IAn0J3xLuTjM11H/Ahj8NnoKEKJyC7iQHwBAEBCgAGBQJUmbPVAAoJEHwxkvFM 8thalm8OnjPO0as/SbbEN19On/mhXtyqDGsIWR3G4QU2nOz3PCZ0ko9+2Ukwxd4y p/vBxSVAHj2mw2nYbNO4Z26Wzd0xs/wG7sy1AXgzxj7mIRapzNuyuiVngVK8PwnJ Uzbucu2IK/um1qpaOe40xDCsThN6K+KBRF7QBm84VCjvzpTwO23KmLh3wde94u1f O0wZwm+n5jO5XXunVx/fSBjMyKylPt5mTLaKf9yEqpH/5quL2occG3eQfN3mvEOA 0h3M/XDOjJCY/B4mHkwBpEmpmbZhQ6eewTONzj6u+Qwb4tUmIwyZZQnrSLKFu33S VskWvhtTUOqxOg8PkRRQo/67bld+q9whm8AjTZDvznnkDHnGI4Y3cvPVAeBfXAX2 kyGfxWt+Tl6EpGJb0KR0nTlTyY6BZ+UyHMEskhvfJ1l4mvNkTXrtQ04VDH1V83Vo z5Dai0MgPf+m1oOmt04vnjRYU6JtGzDPTVv8oAjMmSZvxuZ/ry/ANhwbMcs0DldJ ue0xAdenxMqLNgzA6pcCSOK/AxJ85U8KswNIZlJ7zmxoWIFjrtf+CkzpNp69yd4Z tSWU/s6/L2Dq0uquzgbptqej4pybkrsixteFuraIWhpovyhH9ritqK2aTg== =5nn0 -----END PGP SIGNATURE----- Freitag, 5. Dezember 2014Wie ich Daten von einem Handy aufs andere bekomme: Threema und TextSecure Gestern abend ist mein Handy, ein nexus 4 heruntergefallen.Es ist so blöd gefallen dass links unten das Display ordentlich aufgeratscht ist - mit dem Effekt dass man bei der Bildschirmtastatur nur noch wenig tippen kann und die Menütasten gar nicht tun. Nun war natürlich die Frage, wie komme ich an die Daten dran? Ich habe mich an den Blogeintrag von Kris Köhntopp erinnert, wo er drüber geflucht hat dass die Daten so schlecht von Handy zu Handy migriert werden können und befürchtete schlimmes - aber so schlimm wurde es dann gar nicht. Mein Glück waren folgende Umstände: - Ich hatte bereits ein neues Handy - Im Gegensatz zu vielen Freunden und Bekannten habe ich nicht alles bei Google synchronisiert, nur meine Apps (das sehe ich als Vorteil an), da ich diese über den Play store gekauft habe - Ich habe aber Dropbox + Boxcryptor zum Datentransfer. Boxcryptor verschlüsselt die Daten auf dem Handy, so dass bei Dropbox dann nur verschlüsselte Daten ankommen und nicht geschaut werden kann was in der Datei steckt. Erstes Problem: Wie kann ich überhaupt das Handy ansprechen wenn das Display kaputt ist? Es hat ein wenig gedauert, aber ich konnte über den Google Playstore Teamviewer Quick Support installieren Dies brachte mich in die Lage, mit Hilfe von Teamviewer auf meinem PC das Display anzusteuern. Da ich aber möglichst nichts über die Cloud machen wollte habe ich dann einen VNC-Server auf dem Handy installiert und mit TightVNC auf dem PC weitergearbeitet. Nun hatte ich vollständigen Zugriff auf das Handy, auch mit Touch-Gesten. Super! Nächstes Problem: Daten von Threema und TextSecure zu migrieren. Beides ging relativ einfach, auch wenn ich unterschiedliche Wege gehen musste: - Threema bietet ein verschlüsseltes Backup an. Dies konnte ich anlegen und dann teilen - und über den Teil-Mechanismus konnte ich die Datei Boxcryptor übergeben. Auf dem neuen Handy konnte ich diese Datei in den Ordner Threema\Backups legen, Threema starten und das Backup einspielen Ergebnis: Alle Kontakte mit ihren Stati (verifiziert oder nicht) waren wieder da, die Gespräche ebenfalls. Textsecure bietet aktuell kein verschlüsseltes Backup an. Daher bin ich dort einen anderen Weg gegangen. Ich habe mit Titanium Backup Pro ein Backup dieser Anwendung inklusive der Daten gemacht. Dieses habe ich dann wieder via Teilen auf Boxcryptor gelegt (damit war es verschlüsselt) und dann auf dem neuen Handy wieder mit Titanium Backup wieder hergestellt. Jetzt musste ich einmal den Dienst de-registrieren und wieder registrieren und danach tat alles wieder. Das einzige was noch fehlt mangels Zeit ist das Synchronisieren meiner Kontakte und Kalender-Daten, daran arbeite ich nachher weiter. Und für meine Musiksammlung fehlt mir was zum sinnvollen Synchronisieren ohne Google-Mechanismen. Mal schauen was ich da noch finde Donnerstag, 17. Oktober 2013Arbeiten am Häusle: Bohrhammer und Handschuhe Nach unseren ersten Tagen im neuen Haus kam irgendwann auch der Boden dran - wir mussten zumindest mal unter das Linoleum und die Teppiche schauen. Das ging teilweise gut (nicht verklebt), teilweise war es eine Katastrophe (gut verklebter Teppich auf Linoleum. Eine Plackerei. Nein, nicht wasserlöslich).Unter dem Linoleum fanden wir Magnesitestrich. Das ist Estrich mit einem Anteil Holzspäne. Leider war er nicht nur aufgelegt auf den darunterliegenden Beton - nein, er muss festgeklebt worden sein. Das hiess, der Bohrhammer musste zur Hand genommen werden. Zum Glück hat mein Vater einen dafür passenden und ich habe mich daran versucht. Knapp eine Stunde. Die nächsten drei Tage bin ich mit schmerzenden Händen und Armgelenken herumgelaufen - man braucht viel Kraft, um den Bohrhammer gegen den Beton zu stemmen, damit der Bohrhammer dann auch den Estrich lösen kann. Der Bohrhammer selbst hämmert dann den Meissel gegen den Beton, diese Rückschläge bekommen die Hände natürlich auch ab. Ich war drauf und dran zu sagen, dass diese Plackerei bitte Handwerker machen sollen. Zum Glück konnte mir ein Freund helfen - er sprach die magischen Schlagworte "Schockresistent" und "Anti-Vibrations Arbeitshandschuh", und damit fand ich dann plötzlich das richtige Hilfsmittel. Ein paar Tage später kam das Handschuhpaar. Und was soll ich sagen: Ja, man braucht Kraft für den Bohrhammer. Aber mit den Handschuhen habe ich dann keine Schmerzen mehr in den Händen - damit ging das Hämmern relativ gut. Es ist immer noch anstrengend, aber lange nicht mehr so schmerzhaft Freitag, 27. September 2013Ein neues Projekt: Häuslesanierung Ich habe lange nichts mehr in diesem Blog geschrieben, aber nachdem ich gerade ein wenig Zeit habe kann ich wieder ein wenig erzählen.Wir haben vor einiger Zeit beschlossen, uns ein Haus zu kaufen - kurzzeitig war die Idee einer Wohnung auch dabei, aber nachdem wir einige Neubauten und deren Wohnungen gesehen haben haben wir doch gesagt, lieber ein ganzes Haus, das wir dann selbst kontrollieren und nach unseren Wünschen gestalten können. Nach erstaunlich kurzer Zeit (okay, wir hatten nach einiger Zeit unsere Suchparameter sehr genau definiert, unter anderem in welchen Vor- oder Nachbarorten das Haus sein sollte und welche Fahrzeiten maximal erlaubt sein sollten) haben wir tatsächlich ein Objekt gefunden - ein wenig zu teuer und muss grundsaniert werden - aber der befreundete Architekt meint schon, die Substanz ist gut und da kann man viel draus machen. Also haben wir uns aufgemacht, das Objekt zu erwerben. Die Finanzierung wurde eine spannende, teilweise skurrile Achterbahnfahrt, weil wir zwischendurch zwar Banken und Finanziers hatten, die sich fast überboten haben an Angeboten, zwischendurch Banken ihre eigenen Hausregeln nicht mehr gut fanden ("Mehr als 10 Jahre Zinsbindung machen wir nicht"), aber dann mit einer Kombination von eigenem Angebot und Bausparkassen doch plötzlich sehr gute Konditionen hinbekamen. Inzwischen sind wir weiter - das Haus + Grundstück gehört uns, der Architekt hat zwar geschluckt, den Auftrag der Kernsanierung aber angenommen. Das heisst, er darf jetzt zusammen mit einem Energieberater austüfteln, wie wir das Haus nicht nur gedämmt kriegen, sondern (weil wir eine Wohnung vermieten wollen) wie wir einen ordentlichen Schallschutz und gute Trennung der Wohnungen hinbekommen. Und heute hatten wir einen der ersten Eigen-Bastel-Tage: Wir sollten die Wohnungen vermessen. Unser Architekt hatte uns eine Empfehlung ausgesprochen: Besorgt ein (gutes) Laser-Distanz-Meßgerät. Dem Tip sind wir auch gefolgt und haben uns eines von Leica besorgt - und wie wir die letzten zwei Tage feststellen konnten war das eine gute Entscheidung. Abgesehen davon dass die Grundrisse einfach alt sind (das Haus ist aus den 30er Jahren), gab es wohl doch umfangreiche Änderungen - Zwischentüren sind auf der einen Seite übertapeziert, auf der anderen Seite zu sehen; Kamine sind nicht mehr da und der Dachstock war wohl jahrzentelang nicht mehr besucht worden. Da hat er uns gebeten einfach mal die Grundrisse nachzumessen. Mit dem Entfernungsmesser (das ist einfacher zu schreiben denn Laser-Distanz-Meßgerät) ist das recht einfach - im Prinzip hält man das Gerät mit der Rückseite an die eine Wand, zielt mit dem Laser an die andere Wand und drückt einen Knopf; danach zeigt das Gerät die Distanz an. Bei unserem Gerät kann man dann noch sagen ob man von hinten, von vorne oder von hinten mit Sporn messen will. Und als besonderes Schmankerl kann es Minimum/Maximum-Werte einer Wertereihe anzeigen, was manchmal praktisch ist. Nach der Einarbeitung ging uns diese Arbeit so schnell von der Hand dass wir in knapp 20 Minuten mit einem Raum inklusive zwei Türen und Fenstern durch waren. Das einzig wirklich aufwändige war dann die Treppe, die sich vom Erd- bis zum Dachgeschoß wendelt und (natürlich) auch vermessen werden muss. Das ist eine Heidenarbeit - erst einmal überlegen, was man genau messen möchte, dann das Abmessen und dies später in ein Excel oder so zu übertragen mit Worten und Fotos, die der Architekt dann auch versteht. Aber ich hoffe diese Arbeit hilft dann auch später beim Sanieren. Und ich hoffe, ich kriege eine CAD-Datei die ich dann für 3d-Druck nutzen kann im einen Vorher- Nachher-Druck zu machen Freitag, 29. Juni 2012Vortrag an der Hochschule Aalen Heute habe ich etwas neues probiert: Ich halte einen Vortrag, in dem die Folien in HTML5 erstellt sind.Für mich neu, bisher habe ich Keynote und OpenOffice-Impress benutzt. Nach ein wenig rumprobieren scheint es aber spannend zu gehen - mal sehen was die Zuhörer dazu sagen. Es geht um das Thema Facebook (oder generell soziale Netzwerke) und Datenschutz: Was sammeln diese Netzwerke, was macht sie so attraktiv, aber auch gefährlich, was ausser den sichtbaren Daten wird gesammelt. Die Folien werden hier verlinkt (oder github oder was öhnliches, weiss ich noch nicht. Muss ich mal ausprobieren ;), Kommentare sind sehr erwünscht Donnerstag, 10. Mai 201212. Internationale Acappella-Woche: Die lange Acappella-Nacht Mittwoch ist traditionell der Tag der Pop-Gruppen bei der Acappella-Woche. Mittwoch ist das Konzert immer im Pavillon, mit einer relativ kleinen Bühne und einem langen hochgezogenen Zuschauerraum. Heute abend treten hier gleich drei Gruppen auf: Delta-Q, Newcomberband aus Berlin, die den Video-Wettbewerb für sich gewinnen konnte, Hartmuth und die Hitmaschine und Sonic Suite.Delta-Q sind eine Acappella-Gruppe aus Berlin, die sich erst im Januar gegründet haben - zwei Mitglieder von "Vokalverkehr", die letztes Jahr bereits bei der Acappella-Woche dabei waren (und mit deren Video damals gewonnen hatten Auf der Bühne sind die vier zwar sehr nervös, aber sie liefern die Stücke recht passabel ab - eine schöne Version von "Freude, schöner Götterfunken", andere durchaus schwierige Jazz-Stücke, wobei auch ein oder zwei Stücke von Vokalverkehr dabei sind - man merkt die Wurzeln ein wenig Hartmuth und die Hitmaschine ist ein Projekt von zwei Leuten die sich schon lange kennen - Patrick von muSix und Lukas von maybebop. Sie gingen bereits gemeinsam zur Schule und hatten da schon ihre ersten gemeinsamen Auftritte. Seit letztem Sommer machen sie dann zusammen mit ihrem Tontechniker gemeinsame Auftritte als "Hartmuth und die Hitmaschine", wo sie eine Loopmaschine und Effektmischer einsetzen um Covers (oder eigene Stücke) zu präsentieren. Beides sind Rampensäue, und das merkt man ihnen an Nach der Pause kommt es zum Hauptact: Sonic Suite. Die Gruppe existiert zwar bereits seit einigen Jahren, aber in Deutschland sind sie noch nicht so bekannt - dafür aber international. Sie haben schon einige Preise bekommen und machen momentan die Welt-Tour von DJ Bobo als Vorprogramm mit. Die Acappella-Woche hatte das Glück dass DJ Bobo gerade Tourpause macht und sie daher diesen Abend "frei" haben. So haben wir das Glück sie heute abend hören zu dürfen. Die Mitglieder der Gruppe wurden letztendlich gecastet - ein Teil kannte sich, ein Teil wurde durch Vorsingen dazugeholt. Zusammen klingt sie gut, auch die Stimmen bauen gut aufeinander auf und sie haben gute Eigenkompositionen, die in Richtung Pop und Jazz gehen. Indra hat zwischendurch ein Beatbox-Solo - was mich nicht wundert, schließlich kann er das sehr gut und war zwischendurch deutscher Vize-Meister im Beat-Boxen. In der Gruppe hält er sich allerdings zurück und lässt seinen Kollegen den Vortritt. Was mir gerade bei diesem Konzert allerdings auffällt ist, dass Sonic Suite recht verloren auf der Bühne wirken - als würden sie sich ducken wollen und nicht auffallen wollen. Ich weiss nicht woran es liegt; aber es wirkt alles etwas zögerlich. Vielleicht gerade durch den Kontrast durch Lukas und Patrick, die eine Bühne einfach ausfüllen und denen die Bühne nicht groß genug sein kann, sind diese sechs Mädels und Jungs eher eng zusammen, so als würden sie sich nicht trauen, die Bühne als Plattform (aus-) zu nutzen. Vielleicht müssen sie sich noch dran gewöhnen; weil die Lieder auf der CD (special für die DJ Bobo Tour, wers mag...) klingen deutlich selbstbewusster und kräftiger. Ansonsten ist es ein runder Act - mit den ersten zwei Liedern präsentieren sie ihr können und laufen sich erstmal warm (und zwischendurch singen sie auch unplugged), danach kommen mitreißende oder auch melanchonische Stücke, gut auf die Gruppe komponiert und durchaus gut zum Zuhören. Gerüchten zufolge wollen sie im Winter ihre eigene CD haben - ich bin mal gespannt was dabei rauskommt. Mittwoch, 9. Mai 201212. Internationale Acappella-Woche: The London Quartet - Cantabile Schloß Landestrost ist - wie eigentlich immer - eines der ersten Konzerte, welches ausverkauft ist. Kein Wunder finde ich - das London Quartet lohnt sich auf jeden Fall. Wir haben sie bereits in Stuttgart in der Hospitalkirche erlebt (ein Konzert, welches vom Renitenztheater veranstaltet wurde), dabei haben sie hauptsächlich klassische, ernste Stücke vorgetragen.Heute abend ist der Titel des Programms "humour & harmony, Acappella style" welches eher auf einen Comedy-Abend hinweist, und dies beginnt mit schönem britischen Humor. Nach der Ansage singen / spielt das Ensemble ein klassisches Werk, nicht ohne danach bei der Begrüßung darauf hinzuweisen dass sie nicht "The London Symphonic Orchestra" seien, sondern das "London Philharmonic Orchestra", welches man selbstverständlich auch als intelligenter Zuhörer heraushören würde. In diesem Stil gehen die Ansagen und Stücke weiter - es werden entweder die Zuhörer oder die Mitsänger auf den Arm genommen, aber auf eine herzlich elegante Weise, dass man niemandem böse sein kann. Dabei gibt es eine musikalische Zeitreise - von Madrigalen geht es über Suzette (das Lied, in dem alle französischen Phrasen, die Engländer kennen, vorkommen) bis hin zu "Shine" von Take That, bevor es weiter im Jazz mit Gershwin und Duke Ellington geht. Eine Besonderheit ist dabei das "Cricket Tea Towel": The In and Outs of Cricket, in dem die Anleitung für das Cricket-Spiel verarbeitet wird. Das Lied "Dry Bones" von den Delta Rhythm Boys wird noch ein wenig aufgepeppt - nicht nur in dem jeder angesprochen Knochen gezeigt wird, sondern - für die Mediziner unter den Zuschauern - indem die lateinischen Namen am Ende gesungen werden. Und so geht es mit viel Humor bis an das Ende ihres Programms, wo sie zeitweise den Text eines bekannten Stückes aus "Cats" vergessen, um dann mit "Strangers in the Night" den Abend ausklingen zu lassen. Dienstag, 8. Mai 201212. Internationale Acappella-Woche Hannover: Orlando di Lasso Ensemble Orlando di Lasso war ein Komponist aus dem 16. Jahrhundert, welcher als bedeutendster Komponist der Zeit angesehen wird, weil durch ihn die Musik der Spätrenaissance durch den intensiven Einsatz der Vokalpolyphonie erfolgreich gemacht wird.Das Ensemble welches nach ihm benannt wurde singt nun hauptsächlich Lieder von Orlando di Lasso, aber auch andere Komponisten aus der Zeit, wobei sie möglichst die Originalquellen finden und den ursprünglichen Charakter der Musik dem Zuhörer nahe bringen wollen. Das Konzert findet im Marienkloster statt, in dem wir schon einige Aufführungen erlebt haben - immer frühe Musik, teilweise aus dem 8. Jahrhundert, aber auch sonst eher unbekannte Stücke die in der Klosterkirche durch die schöne Akustik gut zur Geltung kommen können.# Heute abend singt das Ensemble, bestehend aus zwei Sopranen, zwei Tenören, einem Bass und einem Altus (der auch der Leiter des Ensembles ist), Madrigale nach Francesco Petraca, welcher knapp 200 Jahre vor dem Komponisten gelebt hat. Die Stücke selbst sind in den unterschiedlichsten Lebensabschnitten von di Lasso entstanden - von 1555 bis 1585, also über eine Zeitspanne von 30 Jahren, was zu der Zeit mehr als die Hälfte der erwarteten Lebenszeit entsprach. Die Stimmen harmonieren sehr gut miteinander, es gibt keinen der raussticht oder den Gesamtklang beeinflusst; das macht das Hörerlebnis sehr angenehm. Die Texte der Stücke werden (auf deutsch) teilweise vorgelesen, was durchaus hilft, die Poesie des Textes nachzuempfinden. Die Musik ist oft auch so geschrieben, dass sie den Text unterstützt - wenn es um Lachen geht, gibt es entsprechende kurze, leicht abgehackte Tonfolgen, wenn es um den Tod oder das Lebensende geht werden die Töne getragener, langsamer und einstimmiger. Für seine Zeit war Orlando di Lasso der Überflieger - er hat neue Akzente in der Musik gesetzt, eine neue Stilrichtung geprägt. Heute ist er (finde ich) eher langweilig; vielleicht aber auch nur die Interpretation: Vieles klingt sich ähnlich, es gab wenig Akzentuierung oder es fehlten einfach einige heute selbstverständliche Effekte wie Piano oder Forte. Aber das stört den Gesamteindruck des Abends nicht - mich würde da eher interressieren ob das nun an di Lassos Komposition oder an der Interpretation durch das Ensemble liegt. Trotz der Ähnlichkeit waren die Stücke trotzdem schön ausgesucht und vorgetragen und der Vortrag war rundum gelungen.
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