Monday, August 10. 2009Reif für die Insel II - Wieder einmal Singen Nachdem im letzten Jahr Caro mich angefixt hatte mit dem Inselkurs wurde dieser Kurs dieses Jahr wiederholt - wieder bot die VHS in Waiblingen diesen Kurs an; vier Abende zum Singen mit Patrick Bopp von den Fuenf und Interessierte. Dieses Mal waren insgesamt fünf Leute des akademischen Chor der Uni Stuttgart dabei; zusätzlich gabs wohl auch jede Menge Mundpropaganda; es waren jedenfalls jede Menge Leute da die letztes Jahr auch dabei waren - und es waren 28 Leute angemeldet; fast die doppelte Zahl vom letzten Jahr.Patrick hatte ich ja schon etwas vorgewarnt dass wir im Pulk kommen - das hat ihn also nicht mehr verwundert. Dafür hatte er aber auch gute Ideen welche Noten man mit der Gruppe singen kann; das Glanzstück wird Bohemian Rhapsody; dazu singen wir Lieder wie "You are so beautiful", oder auch einen englischen Kanon mit dem Namen "Liverpool Street Station". Von letzterem hatten wir erst nur den Text; Tim und ich haben dann in einer Nachtaktion das ganze in Capella gesetzt, Caro hat das ganze noch schön gesetzt und diese Version haben wir am nächsten Tag an die Mitsinger verteilt (nächstes Mal machen wir noch einen Lizenzhinweis dran, ich fand es unfair dass einige Leute gleich 3 Kopien mitnahmen und dafür einige Leute leer ausgingen). Die Gruppe war richtig gut; es gab ausgeglichen viele Tenöre und Bässe, die Frauenstimmen waren auch gut besetzt und die meisten Leute konnten auch schon so gut singen - damit war die Einarbeitung der Stücke schnell gemacht, letztendlich haben wir in den vier Tagen fünf Stücke auf "Auftrittsreife" gebracht; das heisst diese Stücke konnten wir dann auch im Biergarten vorsingen. Es wurde zwar etwas eng auf der Bühne, aber nachdem das Wetter mitspielte (es regnete nicht) und die Leute nach Bohemian Rhapsody weitere Queen-Lieder hören wollten scheinen wir nicht ganz so schlecht gewesen zu sein Und ich freu mich schon aufs nächste Jahr; der Kurs soll dann wieder stattfinden... Sunday, August 2. 2009Der Unterschied zwischen UK-Filmen und US-Filmen in letzter Zeit sehe ich viele britische Filme - ich liebe die diversen britischen Akzente, die Art des Linksfahres, der Umgang miteinander ist einfach schön, finde ich. Der Humor selbst in Krimis ist gut gemacht Gerade eben habe ich mal eine amerikanische Serie eingelegt. Was mir sofort auffällt: Es kommt (selbst wenn es in den UK eingekauft wird) das Logo des FBIs und die Androhung einer Strafe von mehreren Hunderttausend Dollar falls man irgendwas böses macht. Die Scheiben aus England? Sie zeigen wer die Blu-Rays gemacht hat, es wird darauf hingewiesen dass es in HD ist (Das BBC HD Logo ist leicht orange statt wie sonst blau), es gibt ein schönes Menü, keine Werbung für Blu-Ray oder so. Relativ schlicht, aber gerade weil keine Drohung anfangs ist eher eine gemütliche Atmosphäre. Irgendwie finde ich diese Warnung am Anfang zunehmend lästig. Ich will den Film, die Serie oder was auch immer sehen - schließlich habe ich diese Scheiben gekauft. Warum wird mir dann das Vergnügen genommen indem mir gleich als allererstes so eine Androhung vorgegeben wird? Es vermiest die Stimmung. Wollte ich einfach mal so sagen, weil es mir gerade auffiel. Die Füenf im alten Schloß Stuttgart Es ist schon eine Weile her dass ich die Füenf bei einem normalen Konzert gesehen habe - dieses Mal ist es im alten Schloß in Stuttgart; Open Air, wo die Akustik durchaus spannend ist weil der Schloßhof viel Hall erlaubt.Für mich überraschend ist schon vor Öffnen des Hofes viel los - anscheinend wollen doch recht viele Leute das Konzert besuchen. Mir ist das durchaus recht, ich sitze dafür ganz gut, mittig und mit genügend Reihen zwischen den Groupies und mir Die positive Überraschung ist: Heute kamen die DVDs aus dem Presswerk; wir waren die ersten die welche verkauft bekamen - so macht das Spass Der Auftritt ist "normal" - in dem Sinne als dass sie die normalen Stücke singen. Was nicht heisst dass es nicht genug Pannen gab bzw. gibt. Spencer muss öfters dafür sorgen dass die Plakate nicht umfallen, Memphis vergisst sein Kostüm abzunehmen, aber diese kleinen Probleme verzeiht das Publikum sehr gerne, gerade weil das die Feinheiten sind die die Gruppe ausmachen; keine "Uniformität" der Auftritte, es kann immer wieder etwas passieren und für das Publikum gibts immer etwas Neues zu sehen. Die Lieder kenne ich größtenteils schon, aber das macht nix - auch Sachen wie der Hypochonder sind immer wieder schön anzusehen und zu hören; einfach weil sie witzig (und gut) sind. Selbst das Wetter spielt mit; bis auf ein paar wenige Regentropfen bleibt es trocken und warm, die Befürchtung vom kleinen Patrick dass es doch regnet erfüllte sich dann zum Glück nicht Und ab nächstens werden wir wieder "reif für die Insel" singen - Patrick wird Lieder mitbringen und wir werden viel Spass haben, ich freu mich schon drauf Neues MBP - auf ein Neues... Nachdem mein bisheriges MacBook eher chaotisch war, hatte ich die Chance auf ein neues Gerät - diesmal mit eingebautem Akku, verspiegeltem Display und so weiter. Glossy Display ist nix für mich, aber der Rest der Maschine hat mich durchaus beeindruckt: der Akku hält wirklich lange, es ist angenehm schnell - und im Gegensatz zum alten zickt es kaum rum.Dass ich zwischendurch mein Dashboard wiederfand und jetzt weiss wie ich den Laptop in Suspend-to-Disk bringe ist durchaus ein positiver Nebeneffekt. Das mache ich gerne, wenn ich zum Beispiel zur Arbeit fahre oder im Zug was lesen will; da muss der Akku nicht "aktiv" Suspend-to-RAM machen Das Nächste, was ich haben wollte, war ein Displayschutz - und zwar nicht gegen Kratzer, sondern dagegen dass Leute mir auf das Laptop schauen können. Sprich, nicht ein Kratz- sondern ein Sichtschutz. Da gibt es welche von 3M, für alle möglichen Laptop-Typen und -Größen. Die erste Frage die sich dabei stellt ist: Aufkleben oder mit Laschen arbeiten? Ich probiere aufkleben aus, weil die Laschen erwarten, dass das Display etwas tiefer liegt als die Außenseite; sprich, die Laschen werden nur zur Fixierung benötigt. Das MBP hat aber eine einheitliche Oberfläche - das Display liegt nicht tiefer, sondern ist gleich tief oder hoch wie der Rest der Abdeckung. Das bedeutet, die Laschen würden richtig festhalten, aber man muss sehr genau fixieren. Daher probierte ich erst einmal aufkleben. Eigentlich eine einfache Idee: doppelseitiges Klebeband auf die Sichtschutzfolie und auf das Display gesetzt. Leider gibt es einen Nebeneffekt: das Klebeband selbst ist ja auch ein wenig tief (selbst wenn es 0.1mm sein sollten); das sorgt dafür dass die Schutzfolie nicht richtig aufliegen kann. Und damit sieht die Folie seltsam aus auf dem Display. Letztendlich habe ich die Klebestellen wieder entfernt. Ein Vorteil von diesen Klebern; sie gehen rückstandsfrei ab. Saubere Arbeit in dem Fall. Und wie mache ich es jetzt? Die Folie einfach auflegen - zumindest momentan scheint das gut zu funktionieren; sie liegt gleichmäßig auf und hält auch. Siemag im Laufe des Tages ein wenig verrutschen, aber man kann sie ja verschieben Friday, July 17. 2009Die Haltbarkeit eines Mac-Akkus Ich hatte mit meinem MacBook Pro ja schon diverse Probleme - RAM kaputt, Festplatte zweimal kaputt, Display kaputt, USB kaputt...Es scheint ein Montagsgerät zu sein. Nun hat Kris gezeigt dass es ein Tool gibt um sich den Batteriestand anzuschauen. Mein MBP ist knapp 5 Monate älter als seins. Die Unterschiede sind drastisch: ![]() Anzeige vollgeladener Batterie Wednesday, July 15. 2009Ein interessanter Artikel bei Spiegel Online.. Ich bin ja überrascht: Spiegel hat hin und wieder doch durchaus kritische Artikel im Programm. Auch wenn das jetzt ein Flash-Snippet ist: Einfach mal anschauen was Paul den ganzen Tag macht...
Tuesday, July 14. 2009Ob Disney lernt? Ich habe letztens mal wieder nach Blue-Rays geschaut; das mache ich öfters, schließlich habe ich einen entsprechenden Player.Überraschend für mich war der neue Disney-Film "Bolt". Es gab ihn in einer Verpackung in zwei Versionen. - Die Blue-Ray mit allen möglichen Bonusgeschichten (leider typisch inzwischen, die deleted Scenes werden nicht mehr gerendert) - eine DVD auf der der Hauptfilm ist. Das heisst sie bieten für den normalen Preis eine Blue-Ray an, wo als Beilage der Hauptfilm auf DVD dabei ist. Sehr praktisch muss ich sagen; das DVD-Format wird von mehr Rechnern abgespielt als Blue-Rays (und für meinen Mac gibt es meines Wissens keine Möglichkeit BDs abzuspielen), die ganzen Boni gibts halt dann "nur" auf der BD. Das ist in Ordnung so. Könnten das bitte alle übernehmen? Das wäre praktisch Tuesday, July 7. 2009Admintipp des Tages ... wenn der Kühlschrank nicht ordentlich friert im obersten Fach, schaut nach ob ihr ausversehen genau den Schalter erwischt habt der dafür sorgt dass die Lampe an bleibt, auch wenn die Kühlschranktür zugemacht wird.Da drin sind immer noch Glühbirnen! Mit Glühdraht! Und das kann richtig heiss werden. Wann gibts dafür LEDs? Verbrauchen weniger Strom, sind kühler und haben helleres Licht.... Thursday, July 2. 2009Die Kulturschaffenden der Welt... Kris hat einen Artikel von Nils zum Anlass genommen eine neue Kampagne sich zu überlegen: Das Wort "Kulturschaffende" darf in der Öffentlichkeit nicht mehr nur für die Leute stehen die mit ihrer Gabe auf den herkömmlichen Wegen Geld verdienen (indem diese Werke offline auf Papier gedruckt wird), sondern dass das Produzieren von Werken mit minimalem Aufwand und maximaler Verbreitung (via Internet) inzwischen Teil unserer Kultur geworden ist - das sieht man an den vielen Blogs die sehr kritisch gelesen aber auch kommentiert werden, das sieht man an Wikipedia als Enzyklopädie und anderen Werken. Die Leute die diese Werke schaffen bekommen meistens kein Geld dafür, dafür Ansehen und Reputation. Sie brauchen fast kein Geld dafür auszugeben dass ihre Werke verbreitet werden - es reicht ein Webserver der in einem Rechenzentrum angemietet wird. Im Gegensatz zu den Kosten für den Druck eines Buches oder einer Zeitschrift sind das Kleckerbeträge.Dass die Verlage und "herkömmlichen" Produzenten das nicht gut finden ist klar. Dass sie auch mit ihrer "Medienmacht" versuchen die neue Generation von Produktion schlechtzumachen ist aus Ihrer Sicht vielleicht verständlich - aber das hilft der Kultur an sich nicht weiter. Besonders sind inzwischen die neuen Produkte auch so bekannt dass man sie nicht "wegreden" kann - Wikipedia wird gerne zitiert als Quelle, Blogs werden selbst in Nachrichtenmagazinen benutzt, Twitter ist die aktuell schnellste Form der Nachrichtenverbreitung. Trotzdem setzen die Verlage (unter anderem weil sie diese ganzen Trends einfach verschlafen haben oder nicht sehen wollten) ihre Macht und Mittel ein, ihre "Pfründe" zu wahren - und gehen auch so weit zu sagen das Internet müsste so weit reguliert werden dass selbst Zitate kostenpflichtig sein sollen und dass Suchmaschinen dafür zahlen sollen dass man über sie Sachen findet. Was ich lustig finde - nur durch Suchmaschinen werden Verlage oder Texte oder generell Werke überhaupt gefunden. Was können wir tun? Die Kampange klingt nach einer guten Idee. Also, schaut Euch Kris Artikel an und helft uns, den Begriff "Kulturschaffende" für alle Leute zu benutzen - nicht nur Journalisten oder Verleger die etwas Offline machen. Sondern für alle Schaffenden, sei es dass sie interessante Artikel bloggen, Zusammenfassungen schreiben, ihre eigene Meinung einfliessen lassen, Wikipedia-Artikel erstellen und redigieren und so weiter. Thursday, June 25. 2009ePetitionen und ihr Erfolg. Heinen vs. v. d. Leyen Die Zeit hat ein Interview/Streitgespräch zwischen Frau von der Leyen und Frau Heien initiiert. Eine sehr gute Idee. ij schreibt eine gute Interpretation dazu; gerade der letzte Absatz sollte zum Nachdenken anregen.
Wednesday, June 24. 2009 Kris hat immer wieder gute Artikel in seinem Blog. Hier schreibt er über die Kluft der Generationen - die ältere Generation von Politikern die das Internet immer noch als Medium ansieht wie die Briefpost, und die Generation die damit arbeitet und aufwächst.Es regt durchaus zum Nachdenken an. Einerseits darüber ob es überhaupt Sinn macht Politik betreiben zu wollen (momentan sind gefühlt 95% der Personen die im Bundestag sind nicht in der Lage zu erklären wie das Internet funktioniert oder auch nur die Möglichkeiten zu erkennen), andererseits wie man diesen Leuten weiterhelfen kann, ihre kreatürliche Angst vor dem Neuen, Unbekannten zu senken. Monday, June 22. 2009Warum Piratenpartei... fukami kenne ich schon seit einigen Jahren als Aktiven im CCC. Er hat einen sehr guten Blog-Artikel über seine Sicht der Politik geschrieben, den ich zu einem großen Teil teile. Ich möchte Euch diesen Artikel auch ans Herz legen - er ist gut geschrieben.
Monday, June 8. 2009Mein erster Einsatz als Wahlhelfer Nachdem ich zu den Leuten gehöre die aktiv gegen Wahlcomputer "gekämpft" haben (also meine Meinung gesagt, bei Vorträgen diese dargelegt, mit Leuten diskutiert) hatte ich mich im Januar beim statistischen Amt gemeldet um mich als Wahlhelfer zu melden. Später kam dann auch die Anfrage ob ich bei der Europawahl helfen könne und ich meldete mich. Letztendlich wurde ich zum Beisitzer berufen - nicht in meinem Wahlbezirk sondern im Nachbar-Wahlbezirk was bedeutet ich konnte problemlos hinlaufen.Ich gehörte zur ersten Schicht, das heisst um 7:30 Uhr da sein. Wir haben dann recht schnell die Wahlkabinen aufgebaut - in unseren Raum. Im nächsten Raum war der nächste Wahlbezirk drin, das heisst im selben Gebäude haben zwei Wahlbezirke gewählt. Lustigerweise sind wir daher Durchgangszimmer für den hinteren Wahlbezirk gewesen. Drei Leute waren "pro Schicht" da: Ein Wahlvorstand, ein Schriftführer und ein Beisitzer. Bei mir waren es Vater und Tochter die Vorsatnd und Schriftführer waren - beide routiniert dabei, machen dies wohl öfters. Als Beisitzer war meine Aufgabe, die Wahlunterlagen für die Europawahl und die Kuverts für die beiden anderen Wahlen (Regional- und Kommunalwahl) auszugeben. Also erst den Wahlschein prüfen (ist die Person im richtigen Bezirk?), dann schauen für welche Wahl diese Person Wahlunterlagen bekommt und den Leuten erklären was sie zu tun haben. Wer keinen Wahlschein bekommen hatte musste erst zum Schriftführer und bekam dort gesagt was er bekommt oder in welchen Wahlbezirk er musste. Dadurch wurde das ganze eher nicht langweilig - oft genug kamen die Leute rein, schauten hilflos und wir konnten schnell sagen dasss sie ein Zimmer weitergehen dürfen; sie seien im anderen Wahlbezirk. Der andere Wahlbezirk hatte wohl zwei bis dreimal soviele Wähler wie wir - warum auch immer. Ausserhalb des Wahlbezirks (also vor der Tür) war Infratest/Dimap die eine Umfrage machten - aber nur von den Leuten die im anderen Wahlbezirk waren. Also musste die Dame erst fragen in welchem Wahlbezirk gewählt worden war und dann durften die Umfrage ausgegeben werden. Die Daten wurden übrigens per Handy übergeben - wobei die Werte immer vorgelesen wurden. Das dauerte bestimmt 15-20 Minuten in denen natürlich die Umfrage nicht weiterlief. Irgendwie fand ich das ein seltsames Verfahren - ist es nicht besser für sowas einen kleinen Laptop hinzustellen wo man die Werte einfach einbtippen und dann per umts / gprs weiterschicken kann? Das geht zumindest schneller... Aber das war nicht unser Problem Zwischendurch schaute mal der Kreis-Wahlleiter und der Bürgermeister vorbei und fragte ob alles okay sei - wir fühlten uns wohl und hatten Spass, die Hausmeister hatten netterweise sogar Kaffee und Wasser für uns hingestellt. Punkt 18 Uhr schlossen wir das Wahllokal - wofür hat man eine Funkuhr. Es gab tatsächlich einige Leute die 10 Minuten nach 18 Uhr kamen und noch wählen wollten - die mussten wir wegschicken. Nun ja, wer es vorher nicht schafft pünktlich zu sein... Danach war dann die Auszählung und dabei konnte ich verstehen warum viele Leute gerne eine Automatisierung der Auszählung hätten - das ist ziemlich aufwändig. Die Europa- und die Regionalwahl waren noch recht harmlos - erst musste die Anzahl aller Stimmzettel gezählt werden, geprüft ob das mit den ausgegebenen Wahlzetteln übereinstimmt. Dann musste geschaut werden wieviele Zettel ungültig waren und dann wurde pro Partei gezählt. Und zwar doppelt bzw. auch dreifach um sicher zu gehen. Für die Regionalwahl lief es ähnlich, nur dass auch die Anzahl der Kuverts gezählt und verglichen wurde. Es gab immer wieder kurzzeitig Differenzen, aber das ist normal und die konnten auch aufgeklärt werden - es gab Leute die zB den Europa-Wahlschein mit zu den Kommunalwahlkuverts steckten, warum auch immer. Die Kommunalwahl war am schwierigsten - jeder Wähler hatte einen Block (per Post zugeschickt) bekommen in dem pro Partei 60 Personen aufgeführt waren. Man konnte 60 Stimmen vergeben; pro Kandidat bis zu 3. Am einfachsten waren die Stimmen wo jede Stimme einmal für jeden Kandidaten kam - einen Zettel rausreissen, in das Kuvert stecken, gut ist. Alles andere bedeutete Arbeit für uns - die Zettel pro Wähler zusammentackern (danach zusammenkleben), dann nach Partei sortiert nummerieren und sortieren damit diese Montag und Dienstag einzeln ausgezählt werden können. Alles in allem dauerte das Auszählen bis 21 Uhr - also knapp 3 Stunden. Mein Fazit: Auch wenn es anstrengend war: Mir hat es Spass gemacht und es hat gezeigt dass die bisherigen Prozeduren zur Wahlauszählung zwar komplex sind, aber Fehlzählungen schnell erkannt werden und denen nachgeforscht werden kann. Ich fand es spannend zu sehen wie das ganze dokumentiert wurde und immer wieder auf Plausibilität geprüft wurde. Auch wenn es lange dauert und anstrengend ist - diese Transparenz will ich weiterhin haben. Daher werde ich wohl wieder als Wahlhelfer zur Verfügung stehen. Wednesday, June 3. 2009Ein sehr lesenswerter Artikel des Handelsblatt-Blogs... ... ist dieser hier: Bundesregierung vs. Internet: die nächste Esklationsstufe.Nach dem Lesen dieses Artikels wurde mir die Reaktion einiger Politiker deutlich klarer - eigentlich erschreckend. Wie macht man diesen Menschen nun begreiflich wo sie drauf hinsteuern? Wie kann man diesen Teufelskreis sprengen? Thursday, May 28. 2009Online-Petition und Stimmen... 17:37 < xxx> Just for info: Falls jemand von Euch die Petition gegen Internetzensur gezeichnet und wegen Datenschutz seinen Account danach gelöscht hat, ist evtl. die Stimme wieder weg. Bitte überprüft, ob Ihr noch in der Liste enthalten seid. Ich habe gerade vom Petitionsausschuss die Rückmeldung bekommen, daß es da einen technischen Fehler beim Löschen der Accounts gab, der sämtliche aktuellen Zeichnungen des Accounts mit entfernt hat.Genauer: Die offizielle Antwort Danke motp
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