Zum Thema Archivierung bei der Polizei...

Lawblog beschreibt wie schlampig der polizeiliche Erkennungsdienst manchmal arbeitet. Wer einmal dort erfasst wurde kann jederzeit wohl mit einer Vorladung als Beschuldigter rechnen.
Okay, dies ist nur ein Fall. Aber ich möchte nicht wissen wie das ist wenn die ganzen Daten nicht nur digital gespeichert werden sondern wenn dazu biometrische Daten kommen. "Der Fingerabdruck sah ganz ähnlich aus" oder "Ja, er hatte so blaue Augen"...
Vote for articles fresher than 7 days!
Derzeitige Beurteilung: none, 0 Stimme(n) 204 hits

Trackbacks

Trackback specific URI for this entry

This link is not meant to be clicked. It contains the trackback URI for this entry. You can use this URI to send ping- & trackbacks from your own blog to this entry. To copy the link, right click and select "Copy Shortcut" in Internet Explorer or "Copy Link Location" in Mozilla.

No Trackbacks

Comments

Display comments as Linear | Threaded

-thh on :

Das Problem ist nur indirekt die polizeiliche Arbeit; primär ist das Problem die Unzuverlässigkeit von Zeugen - die durchaus problemlos in der Lage sind, dasselbe Auto, das ein anderer als grünen BMW beschreibt, als roten Mercedes zu identifizieren, worauf der nächste von einem gelben Ford spricht, und alle im Brustton der (echten) Überzeugung. Daher muß man auf diese Unzuverlässigkeit Rücksicht nehmen, daher die Notwendigkeit einer Wahllichtbildvorlage oder einer sequentiellen Bildvorlage.

Mit sachverständig ermittelten Daten gibt es dieses Problem nicht; die Identifizierung von Fingerabdrücken oder DNS-Spuren ist hinreichend sicher, bzw. die Fehlerwahrscheinlichkeit ist berechenbar. Insofern wäre der Ersatz von Lichtbildvorlagen durch die Auswertung von Fingerabrdücken oder DNS-Spuren oder auch sachverständigen Vergleich von Lichtbildern sicherlich nicht zum Nachteil eines - unschuldigen - Beschuldigten.

(Im übrigen muß man nicht nur dann, wenn man aufgrund vorangegangener Straftaten - oder des Verdachtes solcher - erkennungsdienstlich behandelt wurde, jederzeit damit rechnen, als Beschuldigter behandelt zu werden. Ein böswilliger (angeblicher) Geschädigter genügt dazu bereits vollkommen.)

Add Comment

Enclosing asterisks marks text as bold (*word*), underscore are made via _word_.
Standard emoticons like :-) and ;-) are converted to images.
E-Mail addresses will not be displayed and will only be used for E-Mail notifications.

To prevent automated Bots from commentspamming, please enter the string you see in the image below in the appropriate input box. Your comment will only be submitted if the strings match. Please ensure that your browser supports and accepts cookies, or your comment cannot be verified correctly.
CAPTCHA