Acappella-Festival 2007: Swingle Singers

Gestern abend war bereits Tobias von den Swingle Singers mit uns essen (er kennt den Veranstalter vom gemeinsamen Singen früher) und so konnten wir schon vorher einen Eindruck von dem Bass und Beatboxer der Swingle Singers bekommen - Tobias ist seit 2001 bei den Swingle Singers und bringt dort auch neue Impulse dazu, wie zum Beispiel Beatboxing.
Heute abend hatte das Festival es schwer - einerseits war Eurovision Song Contest, andererseits waren die Prinzen mit dem NDR-Symphonieorchester am konzertieren. Trotzdem war der Saal leidlich voll - wir hatten im Nachhinein gute Plätze erwischt, sehr gute Akustik dabei und konnten uns so auf die Sänger vorne konzentrieren.
Die Swingle Singers gibt es schon seit den 60er Jahren - Walt Swingle hat die Gruppe in Frankreich gegründet. Sie hat sich zwar zwischendurch einmal aufgelöst, aber Walt Swingle startete dann in England einen zweiten Versuch - und diesmal hielt sich die Gruppe; bis heute. Es werden natürlich die Sänger irgendwann ausgetauscht, so dass es eine junge Gruppe bleibt - aber sie sind ihrem Stil lange Zeit treu geblieben.
Das merkt man auch dem Programm an - anfangs singen sie die "Best of" der 70er Jahre - Klassik verswingt. Für mich persönlich eher langweilig, weil bekannte klassische Stücke verswingt wurden - und nur "babadudu" dabei zu singen ist mir einfach zu wenig; vielleicht auch weil ich diese Stücke seit gut 25 Jahren so kenne; meine Eltern haben diese Musik früher auch gehört.
Die Ausnahme im ersten Teil ist "Didos Lament" - ihr Opener; wo Tobias auch gleich leise passend Beatboxing machen darf; und so zum Ende hin wo sie auch mit anderen Jazz-Stilen arbeiten und dann unter anderem Bolero singen.
Der zweite Teil ist dann eher der "Moderne" gewidmet - Lieder der Beatles werden gesungen (Lady Madonne, baby you can drive my car) und andere Songs werden gekonnt gecovered rübergebracht.
Die Stimmen sind allesamt gut - wobei man manchmal den Eindruck hat die Leute werden den Stimmen nach ausgesucht; sie klingen ähnlich wenn nicht fast genauso als würden dieselben Leute die vor 20 Jahren gesungen haben jetzt singen.
Dem Publikum hat es auch gut gefallen - es wurden einige Zugaben gefordert die die Sängerinnen und Sänger auch gerne gebracht haben.
Mit als letztes Lied durfte Tobias noch ein Lied vorstellen wo seine Baßstimme zur Geltung kam - aber nicht nur das: er kann mit seiner Stimme sogar eine Trompete nachmachen, die einen Filter aufgesetzt hat. Ein genialer Klang!
Diese "neuen" Swingle Singers gefallen mir - ich bin gespannt auf die neue CD die im September herauskommen soll. Laut Tobias wollen sie bei der Premiere einen Guiness-Weltrekord aufstellen - der größte Beatbox-Chor.
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