Skip to content

Weiter gehts mit Renovieren...

Und wieder Fotos:
Zuerst haben wir die Spüle von der Wand geholt. Ich allein war dazu nicht in der Lage - ich habe nicht genügend Kraft und wollte auch nicht die Fliesen kaputtmachen. Chris dagegen hat genügend Erfahrung und hat es nach kurzer Zeit gut geschafft die Spüle von der Wand zu trennen. Darunter war dann unter einer zentimeterdicken Staubschicht tatsächlich mal der echte Fußboden zu sehen...
Zusätzlich haben wir neue Steckdosen gelegt. Oder eher: vorbereitet. Alte haben wir rausgeworfen, eine Aufputzdose ist für den Dunstabzug vorgesehen. Auf der anderen Seite wollte ich noch eine Dreifachsteckdose haben und wir wollten zuerst den Strom von der Steckdose neben der Tür nehmen - bis mir einfiel dass in der Speisekammer ja eine Stromdose zu sehen war. Wir haben das Stromkabel in der Wand "verfolgt" und festgestellt, dass dort "nur" gespachtelt wurde - was Chris die Arbeit sehr erleichterte. Also haben wir dort ein wenig die Wand aufgemacht, ein Kabel durchgeführt und werden dort die Aufputzdose anbringen. Aber erst wenn tapeziert ist ;-)

Sperrmüll oder nicht Sperrmüll?

Chaos Pur.

Ich gehe heute an meinen Briefkasten und finde da - oh Freude - eine Benachrichtigung der Abfallwirtschaft Stuttgart: Der durch den Streik versäumte Sperrmülltermin wird nachgeholt. Schon am nächsten Montag.

Eigentlich passt mir das sehr gut zeitlich, weil am selben Tag soll ja die neue Küche eingebaut werden - perfekter Wechsel. Nur leider ist inzwischen mehr Sperrmüll dazugekommen als ursprünglich angenommen.

Okay, dachte ich, einmal Anrufen und fragen. Also angerufen. Bei der einen Telefonnummer kommt ein "Merkmal wird nicht unterstützt"(???), bei der anderen ist besetzt. Irgendwann komme ich doch durch und eine freundliche Frauenstimme fragt erst worum es geht und bittet dann darum dass ich eine Mail schreibe und gibt mir sogar die Mailadresse (mit einem Zusatz...). Laut Webseite machen die um 13 Uhr freitags schluß, also beeile ich mich mit der Mail.

Dann ist deren Mailserver ... spannend. Er macht Greylisting und will dass ich erst in 5.5 Minuten wiederkomme. Ungeschickt wenn es 8 Minuten vor 13 Uhr ist. (Ach ja: am normalen Arbeitstag wäre ich frühestens um 16 Uhr zuhause gewesen. wie hätte ich dann noch reagieren sollen?)

Dann starte ich einen zweiten Anrufsversuch; diesmal die Zentrale der Stadt Stuttgart. Die sagt mir erstmal dass es die "Betriebsstelle Sperrmüllabfuhr" nicht mehr gibt und auch die Telefonnummer nicht mehr. Als ich dann frage wegen Montag meint sie "aber die streiken doch!" Ich entgegne dass ich dodch die Postkarte hätte "das kann sein dass sie gestern nicht gestreikt haben, aber heute streiken sie wieder. Ob sie montag streiken stellt sich Montag heraus".

Und was mach ich nun? Bei der AWS meldet sich niemand mehr telefonisch. Tolle Aussichten.

Nächster Tag der Renovierung: Rest Tapeten ab und weisseln

Der nächste Tag der Renovierung ging erstmal los mit einer Überraschung: mein Übernachtungsgast hatte sein Handy noch nicht auf Sommerzeit umgestellt und daher seinen Zug verpasst. Machte aber nix; die Züge fahren oft genug ;-)
Ich hab dann erstmal die Speisekammer umgeräumt und den Kühlschrank dort reingesteckt - dort gibts Strom und ich komme auch noch so ran. Danach kamen der Rest der Tapeten runter.
Nachmittags habe ich dann erstmal alles abgeklebt (das geht inzwischen recht praktisch weil es Folie gibt an deren einem Ende bereits Krepppapier ist - angenehm!) und dann die Decke gestrichen. Ob die mt einem Streichen auskommt werde ich morgen sehen. Das Weisseln der Wände war zumindest ein voller Erfolg - die Fotos zeigen die Wände kurz nach dem Weisseln, inzwischen sind sie fast ganz weiss geworden...

Genialer Acappella-Ohrwurm

Was ich immer wieder gerne höre, auch laut: Rock4, Uninvited. Der Hauptsänger hat eine geniale Stimme (Rock4 covern unter anderem Queen und Police) und zeigt in diesem Lied wie man mit der Stimme spielen kann... erst ganz leise anfangen und später ein großes Wehklagen anstimmen. Einfach genial.

Erster Tag Küchenchaos

Auch wenn ich bisher aufgeräumt hatte - richtig renoviert in der Küche hatte ich bisher nicht. Das habe ich heute abend nachgeholt und schon drei Viertel der Tapeten von der Wand geholt.

Gesteigerte Schwierigkeit dabei war dass die Spüle immer noch fest an der Wand hockt und ich daher nicht überall gut mit der Leiter hinkam. Aber das hat mich nicht gestört und ich habe trotzdem alle Tapeten abbekommen so wie ich das wollte ;-)
Ein paar Bilder von der Aktion gibts auch...

Der Traum der neuen Küche... oder so...

Nächstes Wochenende ist es soweit: die große Küchenrenovierung geht los. Ich bekomme ja nächstens eine neue Küchenzeile und ich habe vor, vorher noch die Wände zu tapezieren und neu zu malern. Ein Grund dafür ist dass die bisherigen Tapeten alles andere als neu oder ansehnlich sind. Ausserdem will ich was frisches da drin haben wenn da schon neue Möbel kommen. Und die eine Wand hinter der Tür soll endlich auch so aussehen wie die übrigen Wände (und die Decke auch).

Die ganze Geschichte wird eigentlich recht einfach: Alle Möbel raus (Herd, Spüle und anderes geht in den Sperrmüll), alte Tapeten abziehen, spachteln wo notwendig, Wände grundieren, Wände tapezieren und Wände streichen. Soweit der grobe Plan.

Zwischendurch werden wir noch ein paar Steckdosen legen - die Alten werden erneuert (Unterputz) und einige neu gelegt; unter anderem für die Dunstabzugshaube, aber auch für andere Geräte, so daß ich nicht mehr mit Dreifachsteckern hantieren muss.

Ich habe schon letzten Sonntag mit den Vorbereitungen angefangen; ich hatte Lust, schon mal ein wenig aufzuräumen. Da ich dabei recht schnell war hatte ich bis Montag abend meine Hochschränke von ihrem Inhalt befreit und ein Freund konnte sich die Schränke abholen, um sie bei sich aufzuhängen.

Montag habe ich auch beim Baumarkt eingekauft - nachdem ich einige Sachen wie zB einen Farbfächer anstandslos zurückgeben konnte (aber auch falsche Tapeten die ich gekauft hatte), holte ich noch Farben und jede Menge Plastikboxen, in denen für die Zwischenzeit die ganzen Küchensachen eingepackt sind; diese deponiere ich in dem Kleiderschrank den ich eh nächstens verschenken will (sofern den jemand haben will).
Heute haben Chriss und ich den Herd in den Hof gebracht - nachdem der Sperrmüll dank des Streiks erst gar nicht abgeholt wurde (und bisher mir kein neuer Termin mitgeteilt wurde) müssen die sperrigen Möbel vorerst im Hof stehen, bevor der Sperrmüll endlich kommt; 2 Monate sollten an Wartezeit eigentlich ausreichen...

Und ansonsten überlege ich noch ob ich in dem Zug gleich die Speisekammer mit ausräume und dort ein richtiges Regal reinbaue. Aber das weiss ich noch nicht genau; da muss ich schauen wieviel Zeit ich noch habe. Wünscht mir Glück für die nächsten Tage ;-)

MySQL-Einführung von einem der es wissen muss.

Ich komm ja sonst kaum dazu, blogs zu lesen, aber dies hier ist einfach lesenswert. Kris arbeitet bei MySQL(.com) als Consultant und jettet momentan fröhlich um die Welt, um Kunden aus der Patsche zu helfen oder ihre Installationen zu besserer Performance zu verhelfen. Wer schon immer wissen wollte was MySQL alles kann (und welche kleinen Tricks es gibt) sollte alle Kapitel lesen:

- MySQL für Dummies(1)
- MySQL für Dummies(2)
- MySQL für Dummies(3)
- MySQL für Dummies(4)
- MySQL für Dummies(5)
- MySQL für Dummies(6)
- MySQL für Dummies(7)

Crypt auf Laptop: es geht

Schon seit einiger Zeit trage ich mich mit dem Gedanken, die Festplatten in meinen Laptop (und auch meinen übrigen Rechnern) zu verschlüsseln. Die Idee ist nicht neu, aber bisher erschien mir das alles recht kompliziert. Inzwischen kann Linux das auch selbst und ohne größere Probleme - und auch performancemaessig geht es wohl nicht soo schlimm zu wie zuerst befürchtet.
Das einzige Problem war: ich wollte den Laptop nicht neu aufsetzen, ich wollte die Daten die drauf sind behalten. Dabei kam mir zu gute dass ich / und /boot auf separaten Partitionen habe - in / ist alles was ich brauche und /boot ist nur zum Booten "notwendig"; aber gerade deswegen getrennt.
Ich habe dafür ein HOWTO geschrieben weil ich denke dass ein Blog dafür der falsche Platz ist.

Montezumas Revenge im Renitenz

Gestern abend war Montezumas Revenge im Renitenz-Theater.
Montezuma machen ihr Programm alle 2 Jahre neu - sie wechseln immer wieder mal Mitglieder aus (der "Youngster" ist erst seit 2004 dabei) und nehmen auch fast keine alten Lieder mit ins neue Programm auf.
Das Renitenz war voll, quasi kein freier Platz mehr da. Ich sass direkt vor der Bühne und konnte teilweise die Leute auch "selbst" singen hören, ohne die Verstärkung. Ein angenehmer Platz ;-)
Dieses Programm ist eher varietemäßig aufgebaut - neben Singen gibt es Tanzeinlagen und Zauberkunststücke, wenn auch die Lieder die sie singen (leider?) mehr Mainstream sind - alles Covers, und leider nicht sagen wir mal anspruchsvolle Stücke - ein bisschen schräger hätte es durchaus sein dürfen.
Aber die Choreographie ist schon toll - wie sie Aisha singen und dabei sich alle auf eine Frau konzentrieren (die dann nicht wirklich weiss was da passiert ;-) ist schon gut gemacht; und wie sie das Publikum aufs Glatteis führen beim Mitsingteil ist schon gut gemacht - insofern: Es lohnt sich, die Show mal anzuschauen.

Zu schade, dass Hans (Bariton) auf Nachfrage zugeben musste dass die DVD der letzten Show (Hits again) auch nicht mehr nachproduziert wird - ich hab leider keine mehr abbekommen.

U-Bahn-Fahren... immer wieder ein Erlebnis

Mal eine kleine Statistik: Die letzten drei Male wo ich U-Bahn gefahren bin hat die Tür gepiept bei der ich aussteigen wollte - weil Leute in der Tür standen; auch schon die vorigen Male wo Leute einsteigen wollten und die Tür gepiept hat. Die Leute haben sich keinen Millimeter bewegt bis ich sie gebeten habe mal von der Tür weg zu gehen, weil sie die Lichtschranke unterbrechen und deswegen die Tür nicht aufgeht.

Warum muss man solche (doch recht einfache) Dinge eigentlich den Leuten extra erklären? Das Piepen sagt doch schon "da ist was im Weg"; wäre die Tür kaputt gäbs nen Aufkleber und sie würde einfach stumm bleiben...

Pong-Mythos: Ausstellung im baden-württembergischen Kunstverein

Heute waren ToJe, Adrien und ich im Baden-Württembergischen Kunstverein. Golem.de, der Spiegel und auch andere Medien berichteten bereits über diese Ausstellung und nächste Woche wollen einige Leuts vom CCCS hingehen. Ich bin näcshte Woche unterwegs, daher bin ich bereits diesen Sonntag hingegangen.
Prinzipiell gehts bei dieser Ausstelung um das Spiel "Pong" (so eine Art Tischtennis am Bildschirm; das erste Videospiel welches am Fenseher gespielt wird), seine verschiedenen Variationen (das Original, die ersten Spiele-Konsolen und spannende Ideen rund um pong) und die Weiterentwicklung. Da gibt es direkt nebeneinander das original "Pong"-Spiel und eine 3D-Version auf einer Playstation 2. Es gibt Blinkenlights-Versionen und auch eine Painstation - eine Pongvariante a la dem Spiel aus James Bond "Sag niemals nie" mit Bestrafung. Auch spannende große Versionen (mit Monitoren als Schläger) oder einfache LED-Versionen gab es zu bewundern - vieles auch funktionierend und an, so dass man einfach spielen konnte.
Ein paar Bilder gibt es auf meiner Bilderseite zu sehen.

Sebastian Krämer im Renitenz

Gestern abend im Merlin habe ich die aktuellen Konzertvorschauen in die Finger bekommen - und überrascht festgestellt dass das Renitenztheater Stuttgart ein ChanSONGfestival hat. Den Auftakte machte heute Sebastian Krämer, der schon mehrfach den Slam Poetry Award gewonnen hat und den ich unter anderem vorletzten November im Theaterhaus erleben durfte.
Heute war er weniger Slam Poet denn Klavierkabarettist. Er wechselte lustige/listige Lieder ab mit witzigen Texten/Gedichten wo immer wieder am Ende etwas kam was die Bedeutung des Gedichts umkehrte - oder mit den Worten immer wieder neue Wendungen durchspielte; "Torte und Tarte" ist ein schönes Beispiel, wie eine (Eis-)Torte und eine Tarte diskutieren, wer von ihnen denn auf dem Kaffeetisch wichtiger ist. Wie er nach dem Programm erzählte hat er heute eher ältere Texte vorgetragen da er in Stuttgart selbst bisher nur wenig vorgetragen hat. Mal sehen wann und wie wir die neuen Texte dann auch hören können ;-)
Sebastians Stimme war heute wohl etwas angeschlagen - er hatte einen Becher Tee mit und die hohen Töne konnte er nicht so recht treffen - leider. Aber den Texten tat das keinen Abbruch. Auch die gewünschten Reaktionen des Publikums hat er bekommen - inklusive einem Handyklingeln an zufällig passender Stelle (nein, nicht meines).
Dort getroffen habe ich seit langem wieder mal Bettina - eine Frau aus der Gegend um Stuttgart rum, mit der ich auch früher schon einige Konzerte in der Umgebung angeschaut habe. Wir haben uns im letzten Jahr vermutlich oft bei Konzerten verpasst - entweder war ich nicht da oder sie nicht. Aber immerhin habe ich jetzt wieder einige Empfehlungen für die nächsten Monate bekommen...